Spielbericht SG Waidhofen - ASV Spratzern
In einem umkämpften Spiel nutzt der Gastgeber die Möglichkeiten besser als der Gegner. Spratzern kämpft und hält gut dagegen, geht aber leer aus.
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13. April 2026
Waidhofen - Spratzern 3:1. „Spratzern war ein sehr starker Gegner, ich verstehe nicht, warum sie so weit unten in der Tabelle platziert sind. Wir haben es vor allem in der zweiten Hälfte taktisch gut angelegt und ihre Fehler genutzt. Ein umkämpfter, aber über 90 Minuten gesehen, verdienter Sieg für uns“, berichtet Waidhofen-Trainer Nico Saric.
Fast wäre dem Gastgeber ein Blitzstart gelungen. Aber für den Stangler von Florian Heigl in der ersten Spielminute findet sich kein Abnehmer. Waidhofen bleibt jedoch dran und in der 22. Minute trifft dann Gabriel Handsteiner nach einer Ecke zur Führung. Er versenkt das Leder ins Kreuzeck. Spratzern hat jedoch wenige Minuten später die passende Antwort parat. Paul Stefan Zodl trifft bei einem Freistoß unter der Mauer durch (33.). Doch noch vor der Pause antwortet wieder die Heimmannschaft. Philipp Zulechner spritzt in einen zu kurzen Rückpass hinein. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff steht es 2:1 für den Gastgeber. Mit diesem Spielstand geht es in die Kabinen.
Waidhofen bringt in Durchgang zwei den Sieg ins Trockene
Nach Wiederbeginn hält Waidhofen die taktisch, spielerisch und läuferisch aktiven Gäste geschickt in Schach und kann nach einer guten Stunde nachlegen. Nikolaus Obermüller mit dem idealen Zuspiel auf Dominik Kammerhofer und es steht 3:1. Danach entwickelt sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, auf extrem tiefem Boden gelingt auf beiden Seiten kein weiterer Treffer mehr.
Marc Andre Unterhuber, Trainer des ASV Spratzern: „In der ersten Halbzeit war es eine komplett offene Partie. Vor dem 2:1 ist uns wieder ein katastrophaler Eigenfehler unterlaufen. Wir waren mutig, zweikampfstark. Aber darum können wir uns nichts kaufen.“